Die Rückkehr des Chokers

  • Die Rückkehr des Chokers

    Die Rückkehr des Chokers

    Es gibt in den unterschiedlichen Stilperioden der Mode unzählige Accessoires, und ebenso vielfältig sind ihre Formen und Materialien. In dieser Saison überrascht uns vor allem der Choker, der sich laut Patricia Sañes von Cool Hunter Diary als „Kette aus Metall, Samt oder Seide mit Schmucksteinen oder Elementen des Grunge-Stils…“ präsentiert, und auch von Bräuten getragen werden kann. Laut dieser renommierten Bloggerin „gehen die Choker aufs Ganze und ergreifen mit ihrem einzigartigen Stil schamlos Besitz von unserem Kleiderschrank“. Zur Zeit der Französischen Revolution haben viele Frauen rote Bänder um den Hals getragen, zum Andenken an alle, die der Guillotine zum Opfer gefallen sind. Am Ende des 19. Jahrhunderts waren glänzende Halsbänder aus Perlen oder Diamanten dagegen ein Zeichen von Reichtum, Luxus und Elite.

    Erst 1944, über 40 Jahre später, kam das Schmuckstück erneut in Mode und trat unter dem Namen „Hundehalsband“ in einem Artikel des bekannten und einflussreichen Magazins Life in Erscheinung. In den 90er-Jahren erschien das Accessoire erneut, diesmal mit weniger glamourösem Material, in zahlreichen Farben und zumeist im Stil einer Tätowierung. Halsbänder waren wieder an der Tagesordnung. „Vom Klassenzimmer bis hin zur Modenschau von Dior, Chanel und Saint Laurent. Keiner kann dem Choker widerstehen. Im Bestreben, seine Führungsposition zu festigen, hat er sich wie kein anderer immer wieder neu erfunden“, fügt Patricia Sañes hinzu. Und so sind auch modeorientierte Bräute seinem Charme verfallen. Das Unternehmen Jesús Peiró aus Barcelona setzt wie kein anderes auf den Choker und präsentiert ihn in seiner Kollektion für 2017 auf besonders edle Art: mit Schmucksteinen, Stickereien, großen Tüllschleifen, als elegantes Halsband aus weißer Seide, als schmale Option oder in XXL. Es gibt zahllose Varianten, in die sich Bräute verlieben können.